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Spendentagebuch Teil 1

Nachdem ich heute mal wieder auf Spendenjagd gewesen bin, fand ich es doch vielleicht ganz interessant die Erlebnisse, die einem da so widerfahren, aufzuzeichnen.

Bisher haben sich die Lehrer (zumindest die, bei denen man schon mal im Unterricht saß) als am einfachsten anzusprechenden potentiellen Spender erwiesen. Zwar hat momentan nur eine einzige Lehrerin wirklich was gespendet, allerdings haben eigentlich alle Lehrer bis auf einen Interesse an dem Projekt gezeigt, als ich sie angesprochen habe.

Desweiteren war ich heute Nachmittag noch in einigen Geschäften hier in Wald, zum Beispiel im Bücherwald, in dem ich eigentlich alle meine Bücher kaufe. Die Leute da sind sehr nett, allerdings meinte einer der Geschäftsführer, dass sie normalerweise nur Sachspenden, also Bücher etc. vor allem an Schulen und Kindergärten weitergeben. Eine Broschüre über den SFD und mein Projekt hat er aber dennoch gern angenommen.

Die Erfahrung in dem Zeitschriften und Tabakladen um die Ecke (ja, der Laden liegt eigentlich sogar IN der Ecke) war es nicht so erfolgreich. Anfangs war ich noch zuversichtlich. Als ich nach der Spendenbereitschaft gefragt habe, schien der Ladenbesitzer nicht abgeneigt, und fragte nach einer Spendenquittung, was ja kein Problem gewesen wäre. Als ich ihm jedoch die Broschüre in die Hand drückte und ihn darauf hinwies, dass mein Projekt in China stattfand, hat er mir die Broschüre direkt wieder zurückgegeben, mit der Aussage: "Die im fernen Osten sind mir suspekt". Das war dann doch quite a shock. Er meinte, dass ihm Deutschland und Europa dann doch näher stünde, was auch verständlich ist. Allerdings fand ich seine erste Aussage selbst dann doch etwas "suspekt".

Das Reisebüro Dahmen hat ganz nette Angestellte. Doch das half leider nichts, sie haben mir zwar eine Telefonnummer zu der Geschäftsführerin gegeben, allerdings mich auch gleich vorgewarnt, dass sie eher Schulen und Kindern etwas spendet, und auch allgemein die Spenden in letzter Zeit etwas zurückgefahren hat. Ich muss da noch anrufen, aber große Hoffnungen mach ich mir nicht. Vielleicht kann ich sie ja dadurch überzeugen, dass es sich bei meiner Arbeit um Arbeit mit autistischen Kinden handelt.

Beim Optiker Guyot habe ich zwar nicht viel Geld bekommen, aber dennoch eine erfreuliche Erfahrung gemacht. Auch dort war der Chef selbst nicht da, allerdings war der Angestellte, mit dem ich geredet hab, sehr nett. Er meinte, dass ich gerne einmal mit seinem Chef reden könne, aber dass er mich vorwarnen wolle, da der Chef wohl eher nicht spenden würde. Aber er selbst (bzw. die Angestellten) können mir etwas aus der eigenen Kaffekasse spenden, und hat mir einen Fünf-Euro-Schein in die Hände gedrückt. Das war dann doch sehr aufbauend, dass es doch noch so nette Leute gibt

Letztendlich war ich noch bei der Sparkassenfiliale hier in Wald. Der Mitarbeiter dort, den ich angesprochen hatte, war auch sehr nett, und hat mich nicht "abgewimmelt". Er wollte für mich nachfragen und sich dann bei mir melden. Leider spendet die Stadtsparkasse Solingen nur für größere Organisationen, aber immerhin meldete er sich direkt am Nachmittag noch. Das war eine, naja, "nette" Absage.

Bisher eingegangene Spenden: 205€
9.6.06 22:50
 



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