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28.07. - 25.08.2004: Beijing Yu Yan Da Xue


Beijing Language and Culture University…kurz Beiyu…sich daran zurück zu erinnern, mann war das ne tolle Zeit..


„A museum of insects…for free…“
Die Unterkunft

Während meiner Zeit auf der Beiyu war ich quasi ein richtiger Student *g*. Und wie ein „echter Student“ hab ich auch in einem der dortigen „Studentenwohnanlagen“ gewohnt (und einen Studentenpass bekommen) – ich glaube der Begriff „Anlage“ trifft so ziemlich darauf zu. Universitäten in China sind quasi in sich geschlossene kleine Städte. Außer den Büro– und Unterrichtsgebäuden und den Sportanlagen (Schwimmbad, Sportplatz etc..) gibts auf dem Unigelände auch noch Studentenwohnheime, Mensen, kleine Restaurants (unter anderem z.B. auch ein koreanisches), einen Supermarkt, Wäscheläden, DVD-Läden, Reisebüros, Karaokeräume, Bowlingbahnen und so weiter.. Theoretisch kann man da überleben, ohne auch nur einen Schritt aus der Schule zu gehen.
Nun, alle ausländischen Studenten mit Stipendien werden zusammen in einem Gebäude untergebracht, dem (nun berühmt-berüchtigten :P) Wohngebäude Nr.1. Da gab es die billigsten Zimmer auf dem Unigelände, die man sich als Student mieten kann (wenn man nicht gerade in einem 4-er oder 6-er Zimmer unterkommen möchte – wobei ich glaube, dass diese sowieso nur den chinesischen Studenten zur Verfügung stehen). Aber dennoch war ich erstmal einigermaßen positiv überrascht, als ich eingezogen bin. Denn ich hab, kurz vorher von meiner Cousine einiges darüber gehört, wie es in chinesischen Studentenwohnheimen zu beachten gibt:

- vermutlich (wie oben genannt) 4-er oder 6-er Zimmer
- aufgrund der vermutlichen Altersunterschiede zu meinen Zimmergenossen könnte es zu Komplikationen kommen
- abends früh duschen, morgens früh aufstehn (jeweils wegen Gedränge in den Waschräumen, Toiletten)

Naja, es kam dann aber anders:

- Doppelzimmer
- Alle verstanden sich und haben sich nicht die Köpfe eingeschlagen, trotz der Altersunterschiede, die teilweise schon groß waren
- abends bin ich teilweise erst um 2 ins Bett, morgens manchmal 20 Minuten vor Stundenbeginn erst aufgestanden (was aber kein Problem war, denn wir waren zumindest Anfangs nur 10 Leute im gesamten 9. Stock, bei 3 Duschen)

Ansonsten war ein Fernseher (sogar mit ausländischen Sendern für die Ausländer, unter anderem CNN, Deutsche Welle, nen japanischen Sender etc.), für dessen Fernbedienung einen Pfand von 100 RMB hinterlegen musste, und ein Telefonanschluss ohne Telefon vorhanden. Ein Telefon konnte man dann auch billig erwerben, aber viele Leute benutzten Handys mit Karten, weil’s einfach praktischer war, und die Handykosten in China sind umgerechnet auch nicht wirklich hoch.

Doch bereits am ersten Tag zeigte sich ein großer Nachteil unserer Zimmer: Wir hatten als einziges Wohngebäude auf dem ganzen Unigelände keine Klimaanlagen. Das war äußerst verhängnisvoll, bereits die erste Nacht war ganz toll. 29°C nachts, und ne Luftfeuchtigkeit, dass man schwitzt ohne sich zu bewegen…später habe ich mir erst eine Strohmatte, dann einen Ventilator gekauft…aber dann wurde das Wetter auch erträglicher.
Und was in der ersten Nacht auch unglaublich geplagt hat – Mücken. Ich dachte, dass die Fliegengitter (die man in China sowieso überall vorfindet und auch nötig hat) an den Fenstern ausreichen müssten, um Mücken draußen zuhalten. So war es dann aber nicht, was mir die zahllosen Stiche auf meiner Haut dann zeigten. Aber mit einem Anti-Mücken-Rauch-Teil (??keine Ahnung wie das Ding auf Deutsch heißt) war das Problem gelöst. Ein viel größeres sollte noch kommen.
Am zweiten oder dritten Tag erzählte mir ein Mitbewohner davon, dass sie in ihrem Zimmer große Probleme mit Küchenschaben hätten. Ich sagte, dass ich noch keine in unserem Zimmer entdeckt hätte, und ging dann auch dorthin zurück. Na? Na? Was sehe ich dann da auf meinem Schreibtisch rumkriechen? Natürlich drei fette Küchenschaben. Erstmal zum besagten Mitbewohner, Insektenspray ausleihen, und dann rein in die Schlacht. Danach hatten wir dann auch erstmal für nen Tag Ruhe, aber dann tauchten wieder welche auf. Um dem ein Ende zu machen, habe ich dann alle Schränke und Schubladen von innen mit dem Spray regelrecht ausgeräuchert…aber dann zeigte sich erst die Ware MASSE an Küchenschaben die es da gab. Von da an wurden Küchenschaben zum alltäglichen Bestandteil unseres Lebens da, man hat sich auch nicht mehr die Mühen gemacht mit dem Spray, irgendwas zum draufhauen tuts ja auch. Aber man denkt sich doch schon was dabei, wenn man solche Viecher über seinen Becher laufen sieht, oder?



“Are you going to class today?“
Der Unterricht

Das, worauf es bei der ganzen Sache ja eigentlich ankam.

Es gab sehr viele verschiedene Klassen, die zu dem einmonatigen Sprachkurs gehörten. Insgesamt wurden sie in A bis F unterteilt, wobei A die Anfängerklassen waren (und von denen es mehrere gab), und F die am weitesten Fortgeschrittene (davon gabs nur eine, und zwar unsere Maobing-F-Ban!!!yay *g*)
Am ersten Tag gab es noch keinen Unterricht im Klassenverband, sondern erstmal einen Test zur Einteilung der Klassen. Natürlich waren alle ziemlich aufgeregt, und an dem Abend davor, an dem Abend an dem ich einzog, waren wir wahrscheinlich am frühesten während der ganzen Beiyu Zeit im Bett, weil alle diesen „wichtigen“ Test bloß nicht verschlafen wollte. Am Morgen sind dann alle, mit höchstens nem Keks als Frühstück, total aufgeregt in ihre jeweiligen Klassenzimmer, in denen sie ihre Tests hatten. Ich wusste natürlich nicht, in welchen Raum ich gehen musste, und hab erstmal warten müssen, bis das Büro öffnete, in dem ich dann besagte Raumnummer an einem Aushang ablesen konnte. Aber zum Glück war ich nicht der einzige da, sodass damit eigentlich schon gerechnet wurde, dass noch Leute ihre Raumnummer nachschauen mussten. Schließlich hab ich, zum Glück noch rechtzeitig, zu meinem Raum gefunden. Die erste Erleichterung: Es handelte sich nicht um einen, wie befürchtet, schriftlichen Test über 20 Minuten, sondern um einen lockeren 5-minütigen mündlichen Test, der eher einer Konversation ähnelte. Lustigerweise war auch das egal, denn als der erste dran war (die Leute gingen einfach einzeln nach vorne, und redeten mit der „Prüferin“, während die anderen warteten – keine wirkliche Prüfungsatmosphäre), der mit einem HSK-Stipendium da war, haben wir erfahren, dass die Leute mit einer ausreichenden HSK Punktzahl gar nicht an diesem „Test“ teilnehmen mussten, sondern direkt in die höchste Klasse gesteckt werden. Das hieß praktischerweise, dass ich nach dem Gehetze dann ohne was zu tun Frei hatte für den Rest des Tages.

Unterricht gab es jede Woche Montags bis Freitags, täglich von 8 bis 12 Uhr.
Es gab 2 verschiedene „Fächer“, eins, in dem es etwas mehr aufs Schriftliche hinauslief, und ein zweites mit dem Schwerpunkt auf der mündlichen Sprache (Wobei der gesamte Sprachkurs grundsätzlich Lesen und Sprechen als Ziel hatte – auf Wunsch von Schülern hin wurde dann aber auch z.B. das Schreiben von Aufsätzen geübt). Für die Fächer hatten wir auch jeweils unterschiedliche Lehrer, einmal Lehrer He, und einmal Lehrerin Yuan. Beide waren ganz nett, klar, aber Lehrer He fand ich eindeutig sympathischer, diese Meinung teilten eigentlich alle aus meiner Klasse. Dies war wohl auch der eigentliche Grund, wieso wir dann Lehrer He zum Karaoke eingeladen haben, Lehrerin Yuan aber nicht (neben der Tatsache, dass sie keine Zeit hatte)…

Lehrer He ist eher jemand, der eher ruhig bleibt, und seinem Image als gebildeter Schriftsteller gerecht wird. Als er anfangs in die Klasse gekommen ist und uns erklärt hat, was denn so Inhalt des Kurses sein wird, dachte ich mir, dass es wohl für ein sehr sehr langweiliger Lehrer ist. Aber als er dann in der 3. Stunde anfing, uns chinesische Lieder beizubringen, fing ich an ihn sympathisch zu finden. Er kann sogar ziemlich gut singen! Eigentlich nahm er den Unterricht ziemlich locker, genau wie seine Schüler Einmal fing auch jemand an, so nen blöden Witz in der Klasse zu erzählen, und da hat Lehrer He mal spontan entschieden, in der Stunde Witze und Geistergeschichten erzählen zu lassen…ziemlich unkonventionell, oder? Am letzten Unterrichtstag hat er uns dann auch noch einen Film auf VCD gezeigt. Und während der Abschlussprüfung hat er der gesamten Klasse auf großzügigste Weise zu einer einigermaßen hohen Punktzahl geholfen…wenn auch eigentlich nicht immer ganz legal *g* Aber schließlich war die Abschlussnote dieses Kurses auch nicht überragend wichtig. Man konnte für selbst entscheiden, ob man überhaupt an der Prüfung teilnahm oder nicht. Die meisten taten es jedoch, einfach, weil der Kurs sonst irgendwie unabgeschlossen wäre, und auch um sich selbst eine gewisse Bestätigung für den Lernerfolg zu erbringen.

Lehrerin Yuan war nicht so beliebt in der Klasse, wobei man natürlich auch ihr gegenüber den „Respekt“ erbrachte, den sie als Lehrerin verdiente. Sie war eben eine junge Lehrerin (ok, Lehrer He war auch nicht der älteste), die noch voller Überzeugung und Ambition an ihre Sache ging. Auch lag es wohl daran, dass wir nicht so viele Stunden bei ihr hatten, sodass sie uns möglichst viel beibringen wollte in dieser Zeit. Außerdem war ihr Fach eben „Gesprochene Sprache“, weshalb sie besonders pingelig auf Wortwahl, Grammatik etc achtete.

Hausaufgaben gab es auch, aber da der Unterricht nur am Vormittag stattfand, hat man eigentlich immer genug Zeit gehabt, um sie zu erledigen. Trotzdem wurden sie meist auf den Abend verschoben…Schüler bleiben eben Schüler (bzw. Studenten) (wobei es natülich auch Ausnahmen gab) :P .

Alles in allem war ich doch sehr zufrieden mit dem Unterricht und meinen Lehrern, auch wenn ich, wie die meisten anderen auch, meist viel zu müde quasi schon auf dem Tisch vor mir „lag“, weil man einfach am Vortag zu spät ins Bett ging.

Da wie schon gesagt der Unterricht nur am Vormittag stattfand, konnte man sich am Nachmittag freiwillig für zusätzliche Klassen und Kurse innerhalb und außerhalb des Campus anmelden. Einige hatten sich zum Beispiel für das Erlernen eines traditionellen chinesischen Musikinstrumentes entschieden, andere für einen Tai Chi Kurs, wieder andere hatten einen Tischtennis-Privattrainer angeheuert…Ich meinerseits hatte mich in der zweiten Woche für eine Nachmittags-Klasse mit dem Thema „Chinesische Kultur“ entschieden, da ich in der ersten Woche Nachmittags nicht sehr viel zu tun hatte, und die anderen aber entweder was unternommen hatten oder Mittagsschlaf hielten. Diese Zusatzklasse fand jede Woche an drei Tagen statt, und war eigentlich sehr interessant. Zu einzelnen Bereichen der chinesischen Kultur wurden tiefere Einblicke gegeben, zum Beispiel zur chinesische Namensgebung, Esskultur usw. Aber, erst als ich mich angemeldet hatte und die Gebühren bezahlt, hab ich gemerkt wie anstrengend das war. Täglich vielleicht 5-6 Stunden Schlaf, dann vormittags Unterricht, dann nachmittags noch Unterricht, das war dann doch etwas viel, sodass ich von den insgesamt vielleicht 6 Unterrichtseinheiten zwei geschwänzt habe. Tja, was zuviel ist, ist eben zuviel.




这些年一个人,风也过雨也走,有过泪有过错,还记得坚持甚麽。
真爱过才会懂,会寂寞会回首,终有梦终有你,在心中。
朋友一生一起走,那些日子不再有,一句话一辈子,一生情一杯酒。
朋友不曾孤单过,一声朋友你会懂,还有伤还有痛,还要走还有我。

Friends...hopefully, forever...



~Famous Words~

"BU HUI BA!"


"You guiiii!"


Da tou da tou, xia yu bu chou.
Bie ren you san, WO YE YOU SAN!

"Adoooong!"

"Ich bin WASSER!!- Ich bin Klimaanlage."

"Oyohe!"


Wenn Saufen eine Ehre ist, kann Kotzen keine Schande sein!


"Qu siii!!"


"Shen me yi si?" - "Bu hao yi si!"


Wo hen pang dan shi ni hen chou. Wo nen jian fei, dan ni ne?


Ai ru cao shui, du yi wu shuang.


Wohnst du noch oder lebst du schon?


It's Peanut Butter Jelly Time!






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